NEU: Mykoberatung für Tiere

Ab sofort kann ich interessierten Tierbesitzern (von der Maus bis zum Pferd) die Mykoberatung anbieten.
Mykoberatung umfasst die Pilzkunde unter Ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten.
Der Reishi, Cordyceps oder ABM sind nur einige der vielen Namen, welche sich hier finden und den Organismus positiv beeinflussen können. Am wirksamsten sind diese, wenn das Pulver vom ganzen Pilz verwendet wird, d. h. Fruchtkörper und Mycell.
Durch die durchwegs hohe Akzeptanz, ergibt sich ein sehr breites Einsatzgebiet.

Bitte kontaktieren Sie mich bei Fragen oder Interesse!
Bei kranken Tieren arbeite ich gerne mit ihrem behandelnden Tierarzt zusammen.

Erfahrungsbericht: Hufschuhe „Equine Fusion“, All Terrain VS. Ultra

Sommerzeit – Ausreitzeit.
Da die Tage derzeit so lang sind, wie nur selten im Jahr, habe ich meine Stute gesattelt und bin wieder häufiger ausgeritten. Leider sind wir dabei schnell an die natürlichen Belastungsgrenzen der Hufe gekommen.
Da meine Stute schon von Haus aus nicht die perfekten Hufe hat und ich diese nur durch regelmäßige Hufpflege, angepasste Mineralstoffversorgung und einen selbstangelegten Mini-Paddocktrail optimieren, aber nicht vollständig beseitigen kann, musste eine Lösung für die Ausritte her. Hufschuhe stellen hier für mich die optimalste Möglichkeit eines Hufschutzes dar, da sie den Hufmechanismus nicht beeinflussen und dabei den Huf nicht dauerhaft in einer fixen Form halten.
Nach ausführlicher Recherche kamen für mich nur mehr die Renegades und die Equine Fusion-Modelle in die engere Auswahl. Beide Marken spielen so ziemlich in der selben Preisklasse (je Stück ca. € 100,-), deshalb waren für mich dann die Passform und der Einsatzzweck ausschlaggebend: Da die Renegades eine etwas glattere Sohle haben und die Equine Fusion sehr gut den Huf umschließen sollen, entschied ich mich für letztere. So, nun musste ich hier noch aus den verschiedenen Typen wie Ultra, Performance, Ultimate und All Terrain wählen. Diese unterscheiden sich, meiner Meinung nach, in der Passform kaum, dafür aber in der Sohlenbeschaffenheit. Über eine Internetplattform kam ich auch relativ schnell und günstig an ein Paar neuwertige Ultra. Da die Größe der Vorderhufe meiner Stute aber genau zwischen zwei Hufschuhmaßen liegt, musste ich leider bei unserem ersten Ausritt feststellen, dass ein Schuh rotierte. Was am Platz zuvor gut hielt, erwies sich bei ungleichen Bodenverhältnissen als nicht mehr so passend. Also bestellte ich mir nun das Modell All Terrain (festere Sohle), aber eine Nummer größer.
Ich bin nun schon einige Male damit ausgeritten, sogar durch Wasser und Wald, und bin sehr begeistert: Nichts rutscht oder drückt und selbst große Steine bei Schotterwegen sind kein Problem mehr.
Da ich eigentlich nur für vorne Hufschuhe besorgen wollte, brachte mich meine Hufpflegerin auf die Idee, die etwas kleineren Ultra auf die Hinterhufe zu geben. Dort sitzen auch diese sehr gut und ich habe für den Fall der Fälle ein komplett „besohltes“ Pferd. Die lauen Sommerabende sind gerettet. 😉

Ein kurzer Überblick über die Modelle „Ultra“ und „All Terrain“:

Vorteile des Ultra:
– Leichtes An- und Ausziehen
– Gute Passform
– Flexiblere Sohle

Nachteile des Ultra:
– Bei empfindlichen Hufen ist die Sohle evtl. zu elastisch
– Nicht nur Klettverschluss, sondern auch Bänder zum Verschließen

Vorteile des All Terrain:
– Leichtes An- und Ausziehen
– Gute Passform
– Nur Klettverschluss
– festere Sohle, auch für dünnere Huflederhaut oder sehr steinigem Boden

Nachteile:
– Rein optisch fallen diese recht klobig aus
– NACHTRAG (1.5.2017): Durch das elastische Material, ist es möglich, dass sich die Schuhe nach einiger Zeit weiten und deshalb vorzeitig ausgetauscht werden müssen

Grundsätzliche Tipps für Hufschuhe:
– Die Hufe sollten bei Anprobe nicht länger als eine Woche ausgeschnitten sein
– Hufschuhe auch im Gelände in verschiedenen Gangarten testen
– Nach dem Ritt die Ballen auf Druckstellen kontrollieren
– Wenn der Hufschuh sich dreht, passt der Schuh nicht optimal!