Kurs mit Kurt Murauer, Altkalifornische Reitweise mit Hackamore

Zurück von einem spannenden Kurs mit Kurt Murauer am Hof von Susanne Zanesco.
Basierend auf der altkalifornischen Reitweise mit der Hackamore, unterrichtete Kurt mit viel Fachwissen und Geduld.
Er ging dabei auf jedes Pferd-Reiterpaar ein und blieb jederzeit freundlich und fair zum Pferd.
Wieder ein Beweis dafür, dass sich physiologisch wertvolles Training nur mit einer gesunden Psyche verträgt; oder um es mit Kurts Worten zu sagen „Ausbildung statt Abrichtung“.
Danke für die tolle Organisation und das nette Ambiente.

Das war der Workshop „Exterieur- und Bewegungsqualität erkennen – Fair trainieren“

Am 29.9.2018 fand wieder einer meiner Workshops in Hofstätten statt.
8 buntgemischte Teilnehmer trafen sich am VM für die Theorie im Reiterstüberl. Die wichtigsten Basics über Körperbau und Gangbild wurden erklärt und Tipps für das bedarfsgerichtete Training gegeben. Der Nachmittag wurde dann ganz der Praxis gewidmet und jeder durfte an ganz unterschiedlichen Pferden seine Blicke und Finger schulen.
Da es sich um ein sehr umfangreiches Themengebiet handelt, wurde am Ende des Tages noch ein weiterer Praxistag angedacht.
Vielen Dank für euer Vertrauen!

Workshop am 29.9. in Desselbrunn: „Exterieur und Bewegungsqualität erkennen – Fair trainieren“

Exterieur und Bewegungsqualität erkennen – Fair trainieren.
Kein Mensch und kein Tier ist perfekt – Und das ist auch gut so.

Hier geht es um das Sehen lernen: Was kann mein Pferd mir anbieten, um was darf ich es bitten? Was kann ich „verlangen“?
Das Exterieur und Gangbild hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie sich unser Pferd bewegt, egal ob im Sport oder Freizeitbereich.
Setze ich mich mit dieser Thematik genauer auseinander, bekomme ich auch die Chance für ein anderes Pferdeverständnis.
Vielleicht beeinflusst dies sogar meine zukünftige Trainingsweise…?

Selbstverständlich trägt auch die Psyche einen großen Teil zu einem harmonischen Bewegungsablauf bei: Ein ängstliches Pferd bewegt sich nur verhalten und kann schwer loslassen.
Ein kurzer/langer Rücken, tief/hoch angesetzter Hals, kurze/lange Fesseln, überbaute Kruppe und andere Körpermerkmale die in bestimmten Zuchtgebieten als erstrebenswert gelten, gilt es zuerst einmal auch nach Einsatzzweck zu differenzieren.

Einen theoretischen Überblick bekommen die Teilnehmer am Vormittag.
Den Nachmittag werden wir dann den Pferden in der Praxis widmen und mit abgestimmten Übungen auf jedes einzelne Pferd eingehen.

Bei Anmeldung bis 10.8.2018: € 70,-
Danach: € 80,-
Der Kursplatz gilt mit einer Anzahlung von € 30,- als fixiert.
Übungspferde sind vorhanden. Gastpferdeboxen sind ebenfalls begrenzt nach Absprache am Stall, Kosten auf Anfrage.

In diesem Kurs werden weder Diagnosen gestellt noch Befunde erhoben. Es wird ausschließlich am gesunden Tier gearbeitet.

Referentin & Kursleitung:
Steffi Schwecherl
0681/107 88 622
pferd@bewegungimgleichgewicht.at

Rückblick auf den Workshop „Pferdemassage zur Gesunderhaltung und Leistungssteigerung“

Neun interessierte Pferdebesitzer fanden sich am 24.3.2018 in Neukirchen/Vöckla bei Horsesathome, dem Stall von Susanne Zanesco ein, um am Workshop über Pferdemassage teilzunehmen.
Der Vormittag begann mit einer umfangreichen Theorie und wurde am Nachmittag durch die Praxis am Pferd ergänzt.
Es wurden von den Teilnehmern viele interessante Fragen gestellt und auch auf individuelle Fälle eingegangen.
Beim Praxisteil hatten wir vier sehr unterschiedliche Pferdetypen (obwohl drei davon der gleichen Rasse angehören, aber jede Persönlichkeit ist einfach anders).
Alle Teilnehmer durften die Handgriffe zur Gesunderhaltung und Leistungssteigerung ausprobieren und auch die Pferde waren sehr geduldig und lieb.
Mädels, ihr wärt eine tolle Truppe! Hat Spaß gemacht mit euch!

Der nächste Kurs ist schon in Planung, lasst euch überraschen…

Pferdemassage-Workshop zur Gesunderhaltung und Leistungssteigerung (Neukirchen/OÖ)

Am 24.3.2018 gibt es wieder die Möglichkeit an diesem bewährten Workshop teilzunehmen:

Wie kann sich mein Pferd nach einem anstrengenden Training schneller erholen?
Wie kann ich es unterstützend auf ein Turnier vorbereiten?
Oder ich möchte ihm ganz einfach etwas Gutes tun und mehr über seine Bemuskelung erfahren.

Wir alle wissen wie entspannend eine wohltuende Massage sein kann.
Geschieht dies mit den richtigen Handgriffen, können Verspannungen gelöst und die Durchblutung verbessert werden.
Auch Pferde genießen die sanften bis anregenden Berührungen und können unter unseren Fingern zur Ruhe kommen und ihre Balance finden.

Theoretische Grundlagen werden am Vormittag vermittelt und sollen ein Gefühl für den praktischen Teil, welcher am Nachmittag stattfindet, geben.

Kosten: € 70,- (Bis 28.2.2018), danach € 80,- inkl. Handout und etwaigen Arbeitsmitteln wie Fingerfarbe.
Die Anmeldung gilt mit einer Anzahlung von € 30,- als fixiert.

Kontakt: Steffi Schwecherl (ITP-Pferde-Physio), pferd@bewegungimgleichgewicht.at oder 0681/107 88 622

Kursort: Neukirchen/Vöckla, Stall horsesathome, Susi Zanesco

Der Veranstalter behält sich vor, bei Nicht-erreichen der Mindestteilnehmerzahl (6) den Kurs kurzfristig abzusagen. Die Anzahlung wird dann refundiert.
Rechtslage: Es werden weder Diagnosen gestellt noch Befunde erhoben. Es wird ausschließlich am gesunden Tier gearbeitet.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Stoffwechselsteigerung beim Pferd

Einige Pferde sind gerade in dieser Jahreszeit anfälliger für Futterumstellungen, Haltungsänderung oder andere Umweltbelastungen.
Wenn tierärztlich bereits alles abgeklärt wurde, kann eine stoffwechselanregende Massage sehr gut unterstützen und wird auch von vielen Fachleuten empfohlen.
Freilich kann man dies auch mit ausgewählten Kräutern, Blütenessenzen oder Tapingbändern anregen ; die Rücksprache mit (s)einem Veterinär sollte aber immer gegeben sein.

Cranio-Sacral-Balancing für den Menschen

„Das Orchester stimmen“ so treffend bezeichnet unsere Kursleiterin Ursula die Vorgangsweise beim Cranio-Sacral-Balancing. Es stimmt: Hat man einmal die Faszination des Cranio-Pulses gespürt, fühlt man sich wie in einem Konzertsaal, in welchem der Körper die verschiedenen Instrumente darstellt. Das Leben fließt und wir sind einfach nur das Werkzeug.

Da ich seit Beginn meiner Selbstständigkeit immer wieder festgestellt habe, wie sehr uns unsere Tiere und Mitmenschen spiegeln, habe ich nun ergänzend meine Arbeit auf den Menschen ausgeweitet: Das Cranio-Sacral-Balancing bietet mir hier die Chance um auch den Menschen in Einklang mit sich selber zu bringen. CSB ist nicht nur für Reiter geeignet, denn diese sanfte, aber doch so effektive Methode bietet sich fast für jeden Menschen und Zweck an: Kopfschmerzen, Verspannungen, Konzentrationsstörungen bei Kindern, Lösen von Geburtstraumata, Burn-Out-Prävention und viele andere, wenn schulmedizinisch bereits alles abgeklärt wurde.

Eine Sitzung dauert ca. 1 Stunde, der Kostenpunkt beträgt pro Sitzung € 45,- (Schnupperangebot im Jahr 2017).

Ich freue mich auf eure Anfragen!

Tageskurs: Pferd und Mensch im Gleichgewicht

Pferd und Reiter im Gleichgewicht – Mit einfachen Übungen zu mehr Balance und Körperwahrnehmung.
Unsere Gemütsverfassung hat immer Einfluss auf unsere Körperhaltung. Haben wir Verspannungen und sitzen schief auf dem Pferd, muss es diese ungleichmäßige Belastung ausgleichen. Triebigkeit, Eilen, Taktfehler oder Fehlhaltungen können die Folge sein.
An diesem Tag werden wir uns in Theorie und Praxis damit beschäftigen, welche Möglichkeiten es gibt diese Defizite auszugleichen und somit uns und unser Pferd gesund zu erhalten.

Datum: 14.10.2017 (9-17 Uhr)

Ort: Desselbrunn

Kosten:
€ 80,- inkl. Leihpferd
€ 65,- ohne Leihpferd (nur Aktiver Zuschauer oder eigenes Pferd)
Der Kursplatz gilt mit einer Anzahlung von € 40,- als fixiert. Erstattung bei Absage bis max. 10 Tage vor Kursbeginn möglich.

Gastpferdeboxen auf Anfrage.

Anmeldung per E-Mail: pferd@bewegungimgleichgewicht.at oder 0681/107 88 622

Centered Riding Open Clinic bei Roswitha Schreiber-Jetzinger

Ende Mai fuhr ich nach Bierbaum am Kleebühel (Niederösterreich) um bei Rosi Schreiber-Jetzinger eine Open Clinic im Centered Riding zu besuchen. Rosi ist Centered Riding Level 3 Instruktorin, eine der wenigen in ganz Österreich, und unterrichtet auf ihrem Hof Kinder und Erwachsene im Reiten aus der Körpermitte. Reiten aus der Körpermitte setzt sich aus den vier essentiellen Pfeilern zusammen:

  • Sanfte Augen
  • das richtige Atmen
  • Sitzen im Gleichgewicht
  • aufeinander aufbauenden Bausteinen.

Vor meinem Kurs hatte ich das Buch der CR-Begründerin Sally Swift geschenkt bekommen und konnte mich  also theoretisch schon etwas darauf vorbereiten. Wie es aber so häufig der Fall ist, schaut die Praxis dann doch ganz anders aus und so bekam ich in diesen zwei Tagen eine Idee für ein ganz neues Körper- bzw. Reitgefühl. Natürlich ist es nicht möglich von heute auf morgen seine alten Gewohnheiten abzustellen; schon garnicht wenn man das Reiten so ganz klassisch in Reitschulen gelernt hat: „Brust raus, Bauch rein, Zehenspitzen zum Pferdemaul!“ sind nur einige der häufig lautstark bekräftigten Anweisungen der Reitlehrer, welche wohl jeder kennt. Viele dieser grundsätzlich gut gemeinten Ratschläge lassen sich allerdings so garnicht mit einem gesunden Bewegungsablaufes des Reiters, aber auch des Pferdes vereinbaren: Taktstörungen, Lahmheiten, aber auch Rückenschmerzen und allgemeine Verspannungen können die Folge sein.

Die Vormittage widmeten wir ausschließlich der umfangreichen Theorie: Am Trampolin bewegen bzw. bewegen lassen, Zügelübungen mit einem menschlichen Partner,  Erspüren der Sitzbeinhöcker mit und ohne Franklin-bälle, aber auch diverse andere Übungen mit bildlichen Vorstellungen zur Körperwahrnehmung, welche am Nachmittag auf das Reiten übertragen wurden. Rosis gut ausgebildete Fjordpferde reagierten schon auf die kleinsten Veränderungen unserer Körperpositionen und waren uns vorallem deshalb sehr gute Lehrmeister. Zuhause gestaltete sich das Training mit meiner Stute noch einmal etwas anders, da man schneller in alte Muster verfällt. Nun reite ich etwa zehn Wochen (Stand 8/2017) nach diesem neuen Prinzip und ich bin unheimlich begeistert, welche Veränderungen sich bei mir und meiner Stute einstellen: Wir sind beide viel gelassener und ich spüre ihren Takt und die Bewegungen viel besser und genauer, da ich nicht mehr so oft das Gefühl habe am Pferd zu sitzen, sondern viel mehr „in ihm“. Schon mit meiner Atmung kann ich so unheimlich viel erreichen (z. B. Schneller werden = Segelschiff anpusten, langsamer werden = Anker in den Boden sinken lassen).  Unser Körper ist reich an Nerven versorgt (Innervation) und durch diese lassen sich kleinste Veränderungen in der Körperspannung herstellen. Wenn ich mir also vorstelle, dass ich ein Segelschiff mit meinem Atem vorwärts puste, dann ändert sich auch meine Muskulatur und Körperhaltung bzw. gibt treibende Impulse. Umgekehrt kann ich so natürlich auch meine Muskulatur entspannen und das Pferd verlangsamen bzw. bremsen.

Eine tolle Ergänzung also zu meinem bisherigen Training und natürlich auch wieder viel Input für mich selbst.

Teilnahme am Hufbearbeitungskurs von Fritz Stockinger

Im Mai absolvierte ich einen Hufbearbeitungskurs von Fritz Stockinger am Zimtsternhof in Freistadt. Im theoretischen Teil am Vormittag wurden uns die Basics eines gesunden Bewegungsablaufes, aber vorallem eines gesunden Barhufes vermittelt. Am Nachmittag wurde an toten Hufen mit unterschiedlichen Fehlstellungen gearbeitet: Flache Hufe, Zwanghufe, zu lange Zehen und andere unphysiologische Hufformen durften wir mit Messer, Feile und Zange bearbeiten . Mit einer gewissen Skepsis nahm ich also das tote Pferdebein in meine Hände und legte los und schon nach kurzer Zeit (sowie ein paar Verbesserungen in der Handhabung des Werkzeugs), konnte ich deutliche Veränderungen an der Hufkapsel meines Testhufes feststellen: Die zu hohen Trachten und der Kronenzwang wurden minimiert.  Im Klartext heißt das: Wäre der Huf noch am Pferd gewesen, würde dieses, nach nur einer sorgfältigen Bearbeitung, viel gleichmäßiger und vorallem schmerzfreier laufen können. Nach diesen Erkenntnissen wagten wir uns auch an das lebende Exemplar und schnitten unter der Aufsicht von Fritz zwei Pferde aus. Auch hier konnten wir unsere Augen und Hände wieder schulen, denn jeder Huf schaut anders aus bzw. ist anders geformt. Dennoch gehören alle vier Hufe zum Pferd und sollten deshalb auch als eine sich gegenseitig ergänzende Einheit gesehen werden. Ein kluger Spruch lautet: Ohne Huf kein Pferd!

Insgesamt war dieser Tag wieder ein sehr erkenntnisreicher , mit vielen Informationen und anderen netten Teilnehmern. Ein zweiter, aufbauender Teil befindet sich derzeit in Planung; dieser wird sich vorllem mit der Hufrolle, Hufrehen und anderen Hufkrankheiten beschäftigen.